Osteifel, Wandern
Osteifel, Entspannung und Erholung
Geographische Lage der Osteifel
Die Osteifel ist ein etwa 35x25 km großes Teilgebiet der Vulkaneifel, das sich im nördlichen Rheinland-Pfalz befindet. Die Region erstreckt sich zwischen dem Rhein im Osten, der Mosel im Süden und dem Ahrgebirge im Norden. Sie gehört zu den geologisch spannendsten Gebieten der Eifel und ist bekannt für ihre vulkanische Aktivität.
Im Westen bildet der Ort Boos mit dem Booser Doppelmaar die Grenze der Osteifel, während der nördlichste Grenzort am Rhein der staatlich anerkannte Kurort Bad Breisig ist.
Verbandsgemeinden und Städte der Osteifel
Zur Osteifel gehören die Verbandsgemeinden Brohltal, Vordereifel, Mendig, Maifeld und Pellenz, sowie die großen kreisangehörigen Städte Andernach und Mayen.
Die höchsten Erhebungen der Osteifel
Die Hohe Acht (747 m) ist mit Abstand die höchste Erhebung der gesamten Eifel und zugleich die Grenze zwischen der Osteifel und der Hocheifel. Weitere hohe Erhebungen in der Osteifel sind der Hochsimmer (587,9 m), der Gänsehals (575,3 m) und der Engelner Kopf (575,1 m). Diese Vulkane prägen maßgeblich das Landschaftsbild der Region.
Vulkanismus in der Osteifel
Der Vulkanismus in der Osteifel begann vor rund 500.000 Jahren. Zum Vergleich: Der Vulkanismus in der Hocheifel setzte bereits vor etwa 50 Millionen Jahren ein, während in der Westeifel die vulkanische Aktivität vor etwa 700.000 Jahren begann. Dieser Vulkanismus hat die Landschaft der Region maßgeblich geprägt und ist nach wie vor ein faszinierendes geologisches Merkmal der Osteifel.
Der Laacher See – Ein geologisches Highlight
Im Zentrum der Osteifel liegt der berühmte Laacher See, der mit einer Fläche von 3,3 km² der größte See in Rheinland-Pfalz ist. Der See ist ein geologisches Relikt aus der vulkanischen Vergangenheit der Region und ein beliebtes Ziel für Wanderer, Naturfreunde und Geologie-Enthusiasten.
Geschichte und Besiedlung der Osteifel
Bereits vor etwa 200.000 Jahren streiften Neandertaler durch das Neuwieder Becken, auf der Jagd nach Mammuts, Wollnashörnern und Rentieren. Diese frühen Menschen hinterließen Spuren ihrer Anwesenheit in der Region.
Vor rund 7.000 Jahren begannen die Menschen, den in der Region vorkommenden Basalt als Reibesteine zu nutzen. Im antiken Rom wurden aus dem Basalt Mahl- und Mühlsteine hergestellt, was die Bedeutung des Vulkangesteins als Rohstoff verdeutlicht.
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